Shababik wird Wirklichkeit. Mit deiner Unterstützung.
Wir sind Ghanem und Dodo, zwei Brüder aus Damaskus. Wir wollen in der Berner Lorraine einen Ort schaffen, an dem Essen, Kultur und Menschlichkeit zusammenkommen. Dafür brauchen wir Menschen, die an diese Idee glauben.

Unsere Geschichte
Wie aus vollen Tischen, einem Neuanfang und ganz viel Gastfreundschaft eine Idee für Bern wurde.
Wir sind Ghanem und Dodo. Zwei Brüder aus Damaskus.
Wenn wir an unsere Kindheit denken, denken wir zuerst an Menschen. An volle Tische. An den Geruch von Essen in der Küche unserer Mutter Fayruz. An Nachbarn, die spontan vorbeikamen und irgendwie nie wieder gingen. An lange Abende voller Gespräche, Tee und Lachen, während unser Vater am Grill stand und uns mit voller Überzeugung erklärte, warum man Fleisch auf gar keinen Fall zu früh wenden darf.
«Essen war bei uns nie einfach Essen. »
Es war Diskussion. Leidenschaft. Gastfreundschaft. Und manchmal eine familiäre Krise, wenn jemand den Hummus falsch würzte.
Dann kam das Leben anders als geplant. Der Krieg zwang uns, Syrien zu verlassen und in der Schweiz neu anzufangen. Neue Sprache, neue Regeln, neue Realität. Während andere vielleicht einen ruhigen Neustart gesucht hätten, dachten wir irgendwann: „Lass uns doch ein Restaurant eröffnen. Was könnte schon schiefgehen?"
So entstand zuerst „Shubak Fayruz". Am Anfang war es Pop-up, Catering, improvisierte Küchen, zu wenig Schlaf und viel zu viele WhatsApp-Nachrichten. Wir machten alles selbst — Kochen, Service, Einkäufe, Transport, Organisation, Abwasch und manchmal gleichzeitig Therapie füreinander.
«Die Menschen kamen nicht nur wegen dem Essen. Sie blieben wegen dem Gefühl.»
Plötzlich wurden Fremde zu Stammgästen. Gäste wurden Freunde. Und wir merkten: Vielleicht geht es hier um mehr als nur Essen. Und genau daraus entstand „Shababik". Shababik bedeutet auf Arabisch „Die Fenster". Fenster zwischen Kulturen. Zwischen Menschen. Zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Wir träumen nicht von einem schicken Ort, an dem niemand sich traut laut zu lachen. Wir träumen von einem Ort mit Seele. Mit ehrlichem Essen. Mit Leben. Mit Musik. Mit Gesprächen. Mit Menschen, die vielleicht nur kurz auf einen Kaffee kommen wollten — und fünf Stunden später mit einem Baklawa-Rezept in der Hand verabschiedet werden.
Jetzt haben wir die Möglichkeit, die Lorraine 22 in Bern zu übernehmen. Für uns ist das mehr als nur ein Restaurant. Es ist die Chance, all die Erfahrungen, Geschichten und verrückten Ideen der letzten Jahre an einem Ort zusammenzubringen.
Natürlich braucht so ein Projekt Unterstützung. Nicht nur finanziell. Sondern Menschen, die an die Idee glauben. Menschen, die finden, dass Bern noch einen Ort gebrauchen kann, an dem Essen, Kultur und Menschlichkeit wichtiger sind als Perfektion.
Mit eurem Support helft ihr uns nicht einfach dabei, ein Restaurant zu eröffnen. Ihr helft dabei, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen zusammenkommen. Und ehrlich gesagt: In der heutigen Zeit klingt das vielleicht fast radikaler als alles andere.